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Ferienhäuser in Europa

Auf den Spuren der Vergangenheit an den Küsten Andalusiens

Andalusien ist eine der insgesamt 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens und liegt ganz im Süden auf dem Festland. Die Region grenzt sowohl an den Atlantik als auch an das Mittelmeer und verfügt insgesamt über circa 900 Kilometer Küstenlinie. Wer ein Ferienhaus in Spanien in Andalusien mietet, darf sich über rund dreitausend Sonnenstunden jährlich freuen. Historisch gesehen hat Andalusien eine lebhafte Vergangenheit hinter sich. Die Phönizier, die Griechen und die Römer siedelten hier bereits frühzeitig vor unserer Zeitrechnung. Die Vandalen kamen für eine kurze Zeit zwischen 409 und 429 nach Christus in diese reizvolle Gegend. Nach den Westgoten herrschten zwischen 711 und 1492 die Araber, bevor die Spanier und das Christentum wieder das Sagen hatten. All diese Völker haben das Land geprägt. Die Römer und die Araber haben imposante Bauwerke hinterlassen. Traditionen werden gepflegt, so finden Prozessionen statt und volkstümliche Kultur ist lebendig. Eine der ältesten Orte in Andalusien ist das wenige Kilometer von Sevilla entfernte Carmona.

Zur Römerzeit gehörte die Stadt zu den Machtzentren, selbst als die christlichen Spanier das Zepter übernahmen, verlor sie zunächst nichts an Bedeutung. Im historischen Stadtzentrum erkennt man noch die Stadttore der ursprünglichen Stadtmauer. Am Rande der Stadt finden sich Relikte aus der Römerzeit, wie die Gräberstadt bzw. ein Amphitheater. Im Museum sind archäologische Ausgrabungsstücke ausgestellt, die auf den Reichtum der Bürger schließen lassen. Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, mit ihrem idyllischen Stadtviertel Santa Cruz und imposanten Bauwerken, wie dem Maurenpalast Alcazar lädt ebenfalls ein. Granada sollte nicht fehlen, wenn man einen Urlaub in einem Ferienhaus in Spanien plant. Allein die Lage, unterhalb des imposanten Bergmassivs Sierra Nevada und gleichzeitig unweit des Mittelmeeres, ist einzigartig. Natürlich gehört ein Besuch der Alhambra ins Programm. Palast und Festung zugleich gilt sie als Wahrzeichen Granadas und als Meisterwerk maurischer Architektur, die sich fortsetzt im Albayzin, dem ältesten Stadtbezirk.

Im Sacromonte hatten sich Zigeuner niedergelassen. Hier sind Folkloreveranstaltungen mit Flamenco ein besonderes Erlebnis. Zur maurischen Kultur gehörten Bäder, wie Banuelo, dem man sein Alter von rund 1000 Jahren nicht ansieht. Natürlich sind es auch die Strände, die in ein Ferienhaus nach Spanien locken. Der westliche Teil Andalusiens grenzt an den Atlantik mit der Costa de la Luz, welche Surfer lieben. Weißer Sand und Sonne prägen die Küste, während sich landeinwärts fruchtbare Täler mit idyllischen Dörfern und kargen Gebirgen abwechseln. Die Costa del Sol gehört zur Provinz Malaga am Mittelmeer. Sie liegt windgeschützt und macht ihrem Namen „Sonnenküste“ alle Ehre, während die Costa Almeria, in der Provinz Almeria, landschaftliche Kontraste bietet.